Artschnitzel 26. Juni bis 04. Juli

Eröffnung: 26. Juni 19:00 Uhr

Das ArtSchnitzel Festival ist eine Kunstschnitzeljagd, bei der Du hochwertige Kunst im öffentlichen Raum finden und mitnehmen kannst. Jede(r) ist eingeladen mitzumachen. Wir platzieren die Kunstwerke im öffentlichen Raum und posten Hinweise zu dem Standort auf unserem ArtSchnitzel Instagram Kanal und auf unserer Website. Auf den Posts gibt es versteckte Hinweise auf die Locations. Sobald Du erkannt hast, wo sich die Kunstwerke befinden, beginnt die Jagd. 

Membranes 04. - 26. June 2026

Vernissage: 04. June at 6.30pm  Convent de Sant Agustí – Barcelona, Carrer del Comerç, 36

Membranes are a thin layer, a shell that both divides and selectively lets something pass through. In this project, two German artists, Katrin Bittl and Reiner Heidorn, engage in a dialogue where a membrane becomes a metaphor for perceiving the environment. Often, we perceive the “normal” visually, superficially, while the appearance is just a thin barrier behind which a whole universe unfolds (in plants, in human bodies, in every living form). Reiner works with the world of plants; his research is inward-directed. His gaze doesn’t stop at a form, color, or composition. It permeates deeper, into a space where almost invisible structures create a single living cosmos. For Katrin, this cosmos is a human being. Her works turn to what is usually concealed: a body, a personal story, vulnerability, and inner strength. She regards a human being not as an image that meets expectations, but as a complex living system. Just as the fibers intertwine in the macrostructures of the plants, here the biography, emotions, memory, physical reality, and dreams create a complex net of connections. A membrane becomes a barrier and at the same time, a point of encounter between the outer and the inner, between the visible and  the invisible. 

»Politics of Being Heard« 22.August – 2. November

Eröffnung: Donnerstag, 21.8.2025, ab 19 Uhr

Der Bärenzwinger Berlin lädt herzlich zur Eröffnung der Gruppenausstellung »Politics of Being Heard« am 21. August 2025 ab 19 Uhr ein.
Als dritte Ausstellung im Jahresprogramm HANDLE [with] CARE widmet sie sich Fragen nach Inklusion, Barrierefreiheit und institutioneller Verantwortung.

Die künstlerischen Positionen von Katrin Bittl, Seo Hye Lee, Anika Krbetschek und Zorka Lednárová setzen sich in unterschiedlichen Medien mit Barrieren, Teilhabe und Formen von Care auseinander. Katrin Bittl arbeitet in Videoperformances mit Selbstinszenierung und Assistenzsituationen, um Körpernormen, Zugänglichkeit und gesellschaftliche Hierarchien zu hinterfragen. Seo Hye Lee verbindet in textilen Arbeiten und Videoarbeiten persönliche Erfahrungen mit Hörverlust mit Fragen nach Zugänglichkeit, Sprache und geteiltem Verstehen.

Anika Krbetschek entwickelt in ihrer multisensorischen Rauminstallation sowie in der Außenarbeit eine vielschichtige Auseinandersetzung mit Fürsorge, psychiatrischer Gewalt und der Geschichte des Bärenzwingers, die Sound, Video, Geruch und Materialität verbindet. Zorka Lednárová übersetzt in einer Skulptur und dokumentarischen Fotografien persönliche Erfahrungen mit alltäglichen Barrieren in räumliche und körperliche Einschränkungen für das Publikum, um Perspektivwechsel und unmittelbare Konfrontation zu erzeugen.

Begleitet wird die Ausstellung von einem Rahmenprogramm, das inklusive Vermittlungsformate und künstlerische Beiträge verbindet. Geplant sind unter anderem eine Hör- und Tastführung, Textfassungen in einfacher Sprache sowie ein performatives Programm. Weitere Programmpunkte werden im Laufe der Ausstellung bekannt gegeben.

De_Konstruktion und Nicht_Behinderung
09. Jan bis 25. Juni 2025

Vernissage 08. Januar ab 18 Uhr. 

Die Ausstellung ‚De_Konstruktion und Nicht_Behinderung in der Martin- Luther – Universität Halle Wittenberg wir von Dr. Susanne Imholz kuratiert und zeigt die Werkserie ‚Übermalungen‘ und KI-Bilder von Katrin Bittl. 

Acess Rider Workshop 19.02.2025 von 12-16 uhr

Die Kommunikation über Zugänge ist essenziell für die Teilhabe von Künstler*innen mit Behinderungen und/oder chronischen Erkrankungen in der Kunst- und Kulturproduktion. Doch welche Bedarfe müssen erfüllt werden, um eine gemeinsame Arbeit in Ausstellungsräumen und Kunstprojekten zu ermöglichen? 

In diesem Workshop geht es darum, das Konzept des Access Rider – der schriftlichen Darstellung der eigenen Bedarfe – kennenzulernen und zu verstehen. Auch für nichtbehinderte Künstler*innen ist der Access Rider ein wertvolles Tool, um die Voraussetzungen für eine gelingende Zusammenarbeit zu formulieren und zu verhandeln.

Dazwischensein 6 von 12. Juli bis 8. August 2024

Eröffnung Donnerstag, 11. Juli 2024, 18 bis 21 Uhr

Im Jahr 2024 setzt ‚Dazwischensein’ den gedanklichen Überbau für neun kurze, künstlerische Einzelpräsentationen, die das Thema in seinen verschiedenen Aspekten untersuchen. Dazwischensein kann ein Gedanke, Zustand oder auch ein Gefühl sein. Wir wollen Dazwischensein als Möglichkeit begreifen, mehr zu sehen und verschiedene Sichtweisen gleichzeitig in sich zu erfassen.

Es gibt keine außerordentliche Schönheit ohne eine gewisse Seltsamkeit in der Proportion.“
(Edgar Allen Poe 1922)

Boden der Tatsachen - 25. Sep bis 26. Okt 2024

Eröffnung Dienstag, 24. September 2024 , 19:00 Uhr

Auf den Boden der Tatsachen zu treten, steht metaphorisch dafür, sich auf dem Grund der unveränderlichen Realität zu bewegen. Auf ihr basieren unser Verständnis, unsere Handlungen und die Allgemeingültigkeit von Wahrheit. Können wir diese reale Welt verstehen und akzeptieren? Katrin Bittl, Tornike Abuladze, Jakob Weiß und Danilo Bastione gehen dem Anspruch „des Bodens der Tatsachen“, seiner Verzerrung und Interpretationauf den Grund. 

Schubladenwerke - 06.Jul bis 03. Okt 2024

Eröffnung: 5. Juli 2024 18:00 Uhr
Versteckt, verborgen, vergessen?
Lernen Sie außerordentliche Werke von bekannten sowie unbekannten Protagonistinnen und Protagonisten kennen: Objekte, Malereien, Skizzen, Skulptu-ren, Texte, Fotografien und Konzepte, die bislang in einer Schublade lagen und zum ersten Mal das Licht der Öffentlichkeit erblicken.
Warum befinden sich diese Werke in einer Schub-lade? Weshalb wurden sie nicht veröffentlicht?
Weshalb wollte man diese verbergen, verstecken, vielleicht sogar wegwerfen?
Ab wann ist ein künstlerisches Werk vollendet?
Antworten auf diese Fragen geben die Gespräche mit 14 Persönlichkeiten, die im Ausstellungsraum nachgehört, gesehen und multimedial erlebt werden können. Und in diesem Raum verbirgt sich auch ein besonderer Schatz:
Nämlich die besagten 14 Schubladenwerke.
 
BUCHHEIM MUSEUM
Ausstellungsformat:
KULTURDOKUMENTATION
Johannes Kreye, Katharina Kreye, Simon Jokel, Christian Helfricht, Daniela Saur-Aru, Nicolas Prinz

A COMMUNITY OF BODIES 4.-31. Mai 2024

 Eröffnung: Freitag 3. Mai um 18:00 Uhr
 
Filz ist zäh und weich. Seine Wi-
derständigkeit erhält er aus kreuz
und quer laufenden Überlagerun-
gen, nicht aus der geradlinigen
Reihung / repetitiven Aneinander-
reihungen. In Auseinandersetzung 
mit dem Material entwickeln wir eine 
geteilte ästhetische
Sprache, die zwischen unseren
unterschiedlichen Arbeitsweisen
vermittelt. Im Arbeiten formt sich
eine Gemeinschaft aus Körpern.
 
DOMINIK BAIS, AINELÉN BERTOTTI BURKET, PIERRE-YVES DELANNOY, CAMILA POZNER, 
MARIANA RODRÍGUEZ IGLESIAS, MICHAEL SCHMIDT,
OSÍAS YANOV
 
MIT BEITRÄGEN VON
KATRIN BITTL, YASSAMIN-SOPHIA BOUSSAOUD, GENTE DEL CUERO, NATACHA VOLIAKOVSKY
 

We are plants 11. Okt 2023 bis 16. Feb 2024

Eröffnung: 11. Oktober 2023 um 18:00 Uhr

We Are Plants steht nicht nur als Titel über der Ausstellung, er ist auch Programm: In der Galerie Bezirk Oberbayern kombinieren Bittl und Heidorn ihre Werke bewusst zu einem einzigen Gebilde. Wer was geschaffen hat, spielt eine untergeordnete Rolle. Ein neues, ebenfalls diesen Titel tragendes, gemeinsames Kunstwerk entstand in einer Performance in der Langen Nacht der Münchner Museen. 

PrESENTS:2023 - 13. Sep 2023

Premiere: Wed 13.9.2023, 17:00 HAU4

Performance does not require a non-disabled or physically present body. This is demonstrated by the thirteen video works of sick, disabled, d/Deaf, and care-giving artists presented on a big screen at HAU2. Already very successfully presented as part of the Berlin Art Week at HAU4, the videos can now be experienced in community. Curators Frances Breden and RA Walden bring together works that are embodied, immediate, and present without forcing bodies to conform to ableist norms of art-making. In addition to the video works, each artist has developed tasks with performative scores that have the audience breathing or singing together. Afterwards there will be the opportunity to spend time together at CAN.

At HAU4, RA Walden showed the video work “Science Fiction Is Not Pretend” in 2022, for which an accompanying interactive website was developed, commissioned by HAU Hebbel am Ufer.