Membranes 04. - 26. June 2026

Convent de Sant Agustí – Barcelona, Carrer del Comerç, 36

Membranes are a thin layer, a shell that both divides and selectively lets something pass through. In this project, two German artists, Katrin Bittl and Reiner Heidorn, engage in a dialogue where a membrane becomes a metaphor for perceiving the environment. Often, we perceive the “normal” visually, superficially, while the appearance is just a thin barrier behind which a whole universe unfolds (in plants, in human bodies, in every living form). Reiner works with the world of plants; his research is inward-directed. His gaze doesn’t stop at a form, color, or composition. It permeates deeper, into a space where almost invisible structures create a single living cosmos. For Katrin, this cosmos is a human being. Her works turn to what is usually concealed: a body, a personal story, vulnerability, and inner strength. She regards a human being not as an image that meets expectations, but as a complex living system. Just as the fibers intertwine in the macrostructures of the plants, here the biography, emotions, memory, physical reality, and dreams create a complex net of connections. A membrane becomes a barrier and at the same time, a point of encounter between the outer and the inner, between the visible and  the invisible. 

»Politics of Being Heard« 22.August – 2. November

Eröffnung: Donnerstag, 21.8.2025, ab 19 Uhr

Der Bärenzwinger Berlin lädt herzlich zur Eröffnung der Gruppenausstellung »Politics of Being Heard« am 21. August 2025 ab 19 Uhr ein.
Als dritte Ausstellung im Jahresprogramm HANDLE [with] CARE widmet sie sich Fragen nach Inklusion, Barrierefreiheit und institutioneller Verantwortung.

Die künstlerischen Positionen von Katrin Bittl, Seo Hye Lee, Anika Krbetschek und Zorka Lednárová setzen sich in unterschiedlichen Medien mit Barrieren, Teilhabe und Formen von Care auseinander. Katrin Bittl arbeitet in Videoperformances mit Selbstinszenierung und Assistenzsituationen, um Körpernormen, Zugänglichkeit und gesellschaftliche Hierarchien zu hinterfragen. Seo Hye Lee verbindet in textilen Arbeiten und Videoarbeiten persönliche Erfahrungen mit Hörverlust mit Fragen nach Zugänglichkeit, Sprache und geteiltem Verstehen.

Anika Krbetschek entwickelt in ihrer multisensorischen Rauminstallation sowie in der Außenarbeit eine vielschichtige Auseinandersetzung mit Fürsorge, psychiatrischer Gewalt und der Geschichte des Bärenzwingers, die Sound, Video, Geruch und Materialität verbindet. Zorka Lednárová übersetzt in einer Skulptur und dokumentarischen Fotografien persönliche Erfahrungen mit alltäglichen Barrieren in räumliche und körperliche Einschränkungen für das Publikum, um Perspektivwechsel und unmittelbare Konfrontation zu erzeugen.

Begleitet wird die Ausstellung von einem Rahmenprogramm, das inklusive Vermittlungsformate und künstlerische Beiträge verbindet. Geplant sind unter anderem eine Hör- und Tastführung, Textfassungen in einfacher Sprache sowie ein performatives Programm. Weitere Programmpunkte werden im Laufe der Ausstellung bekannt gegeben.